Vertrauen ist Tödlich: Ein Lesbischer Spionagethriller (Taschenbuch)
Vertrauen ist Tödlich: Ein Lesbischer Spionagethriller (Taschenbuch)
Nervenzerreißender sapphischer Thriller!
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EIN HOCHSPANNENDER LESBISCHER SPIONAGETHRILLER VOLLER GEFÄHRLICHER FRAUEN, DUNKLER GEHEIMNISSE UND VERBOTENER BEGIERDE.
Dreißig Jahre lang war sie Moskaus tödlichste Waffe. Jetzt richtet sie sich gegen die Männer, die sie erschaffen haben.
Suzette Conner-Wakeman weiß, wie Menschen verschwinden.
Sie tat es jahrzehntelang für den russischen Geheimdienst, bis sie selbst verschwand. Sie tauschte Schatten und Gewalt gegen ein Weingut, gegen die Frau, die sie mehr liebt, als gut für sie ist, und gegen die gefährliche Illusion eines friedlichen Lebens.
Doch Frieden hält nie lange.
Als dreißig geflüchtete Frauen in illegalen Medikamententests verschwinden, interessiert sich niemand für ihr Schicksal. Niemand stellt Fragen.
Suzette schon.
Was als Rettungsmission beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Krieg. Gegen Menschenhändler. Gegen ein mächtiges Pharmaunternehmen. Gegen ein System, das Suzette einst selbst geformt hat.
Denn die Vergangenheit hat sie noch nicht losgelassen.
Ehemalige Geliebte tauchen wieder auf. Verbündete zerbrechen unter Druck. Und die Grenze zwischen Strategie, Manipulation und Verführung verschwimmt auf gefährliche Weise.
Um die Frauen zu retten, für die sonst niemand kämpfen würde, muss Suzette entscheiden, wie viel von der Waffe, die sie einmal war, sie wieder werden kann.
Und ob Liebe das überleben kann, was als Nächstes kommt.
Vertrauen ist Tödlich ist ein packender lesbischer Spionage-Thriller voller Spannung, Action, moralisch grauer Figuren und knisternder sapphischer Leidenschaft — perfekt für Leserinnen von emotionalen LGBTQ-Thrillern mit starken Frauenfiguren und hohem Tempo.
Wenn du nach einem lesbischen Thriller voller Spannung, Action, emotionaler Intensität und komplexer Frauenfiguren suchst, liefert Vertrauen ist Tödlich eine fesselnde Geschichte, bei der jede Entscheidung tödliche Konsequenzen haben könnte.
⭐⭐⭐⭐⭐ „Ich habe um 22 Uhr angefangen und war um 4 Uhr morgens fertig. Jede einzelne Minute wert!“ ⭐⭐⭐⭐⭐ „Suzette Conner-Wakeman könnte mein Leben ruinieren und ich würde mich auch noch dafür bedanken.“
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Dreißig Jahre lang war sie Moskaus gefährlichste Waffe. Jetzt stellt sie ein Team zusammen, um ein Netzwerk aus Menschenhändlern zu zerschlagen, das sonst niemand anzurühren wagt.
The Reckoning ist der zweite Band von Ruby Scotts sapphischer Spionage-Thriller-Reihe. Düster, leidenschaftlich und so packend, dass du bis vier Uhr morgens weiterliest, obwohl du dir vor einer Stunde geschworen hast, das Buch wegzulegen.
Suzette Conner-Wakeman ist zurück. Und sie hat aufgehört, nett zu sein.
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Buchspezifikationen
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Vollständige Beschreibung
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Suzette Conner-Wakeman weiß genau, was sie ist.
Dreißig Jahre als Waffe Moskaus haben sie gelehrt, wie man verführt, manipuliert und tötet, ohne zu zögern. Sie hat Dinge getan, die noch immer in ihren Albträumen auftauchen. Dann ist sie verschwunden. Hat Amber gefunden. Sich ein Leben aus den Trümmern aufgebaut: ein Weingut, eine Ehe, eine Familie aus ehemaligen Agentinnen und Agenten, verbunden durch eine Loyalität, die stärker ist als Blut.
Sie dachte, sie hätte das Monster endgültig begraben.
Sie lag falsch.
Als Informationen auf ihrem Schreibtisch landen, die zeigen, dass geflüchtete Frauen in illegalen pharmazeutischen Versuchen verschwinden, kann Suzette nicht wegsehen. Diese Frauen haben keine Papiere. Keine Familien, die Fragen stellen. Niemanden, der bemerkt, wenn sie aufhören zu atmen. Man pumpt sie mit experimentellen Medikamenten voll und benutzt ihre Körper, bis nichts mehr von ihnen übrig ist.
Die Männer hinter dieser Operation haben Geld. Politischen Schutz. Verbindungen zum Kreml, die sie unantastbar machen.
Sie haben Suzette noch nie getroffen.
Sie versammelt ihr Team. Amber, ihre Ehefrau. Ehemalige Spetsnaz. Noch immer die gefährlichste Frau in jedem Raum und die Einzige, die jede einzelne Narbe kennt, die Suzette mit sich trägt. Victoria und Abby, Zivilistinnen, die aus ihrer Wohltätigkeitsarbeit in einen Krieg gezogen werden, für den sie nie ausgebildet wurden. Hacker, die jedes System knacken können. Agentinnen und Agenten, die Suzette ihr Leben schulden.
Doch die Risse zeigen sich beinahe sofort.
Yelena taucht wieder auf. Suzettes älteste Rivalin. Ihre frühere Geliebte. Die Frau, die ihr einst eine Waffe an den Kopf hielt und sie im selben Atemzug küsste. Sie trägt Geheimnisse in sich, die alles verändern könnten, und die Spannung zwischen ihnen ist nie verschwunden.
Dann verschwindet eine Agentin. Informationen werden weitergegeben. Und Suzette erkennt, dass der Feind nicht nur außerhalb ihrer Mauern sitzt.
Sondern vielleicht mitten in ihrer eigenen Familie.
Während sich die Verschwörung immer weiter entfaltet und bis in die höchsten Ebenen der Regierung reicht, steht Suzette vor einer unmöglichen Entscheidung. Um die Frauen zu retten, für die sonst niemand kämpft, muss sie wieder zu dem werden, was sie begraben wollte. Die Verführerin. Die Killerin. Die Version ihrer selbst, die nichts fühlt und vor nichts Halt macht.
Doch jede Wiederauferstehung hat ihren Preis. Und bevor dieser Krieg endet, wird Blut vergossen werden, das Suzette sich nicht leisten kann zu verlieren.
Den Frauen läuft die Zeit davon. Der Verräter kommt näher. Und die Abrechnung, die Suzette selbst in Gang gesetzt hat, steht kurz davor, alles zu zerstören, was sie liebt.
Manche Monster bleiben nicht begraben. Manche Preise lassen sich niemals zurückzahlen.
Themen und Motive
Themen und Motive
Spionage
Forced Proximity
Second Chance Romance
Found Family
Verrat
Starke Frauenfiguren
High Stakes
Action und Spannung
Sapphic Romance
Politische Intrigen
Kapitel Eins - Blick ins Buch
Kapitel Eins - Blick ins Buch
KAPITEL EINS
SUZETTE
Ich war sieben, als mein Vater mir beibrachte, Dinge zu fangen, die er nach mir warf. Messer meistens, auf meinen Kopf gezielt. Später Granaten, mit oder ohne Splint, je nachdem, was für einen Tag er hatte.
Heute ist es nur ein Suppenlöffel.
Er trifft meine Handfläche, bevor mein Gehirn die Bewegung registriert. Meine Reflexe tragen seine Handschrift. Die Spritzer der braunen, fast violettfarbenen Flüssigkeit verraten mir alles. Borschtsch.
Er hasst Rote Bete. Aber er liebt alles Süße, und ich weiß, dass er es auf das halb geschmolzene Eis in der Schüssel daneben abgesehen hat.
»Immer noch schnell!«, sagt er von seinem Sessel am Fenster aus.
»Immer noch am Leben?«, frage ich und kann den Anflug von Enttäuschung nicht verbergen. Der Mann vor mir atmet zwar, doch zu bestätigen, dass Generaloberst Volkonskis Herz noch schlägt, war schon immer ein schwieriges Unterfangen – und nie schwieriger als jetzt. Wettergegerbt, ausgedörrt, die Haut beinahe durchscheinend, ist er nur noch ein Schatten des bronzenen Gottes, der er einst war.
Er schiebt die Dessertschüssel vor sich und sieht mich erwartungsvoll an.
Ich lege den Löffel, sein einziges Besteck, knapp außer Reichweite ab.
Zimmer 32B riecht wie der Rest des Heims nach gekochtem Kohl und schleichendem Tod. Die Wände sind in einem Cremeton gestrichen, der schmuddelig beginnt und durch die verpesteten Atemzüge seiner Bewohner nur noch schlimmer wird. Rechteckige Schatten zeichnen sich ab, wo frühere Bewohner gerahmte Erinnerungen an Hoffnung und Familie aufgehängt hatten, bevor mein Vater einzog. Ein Einzelbett mit Metallgittern beherrscht den Raum, daneben ein an die Wand geschraubter Nachttisch. Ein viel zu hoch montierter Fernseher, stummgeschaltet, wirft flackernde Schatten im Zimmer. Keine persönlichen Gegenstände außer einer zusammengefalteten Ausgabe der Iswestija, einem ungeöffneten Brief auf einem kleinen Tisch und einem Foto mit der Bildseite nach unten auf der Fensterbank.
»Ich wollte nicht, dass du mich besuchst. Ich habe dich nicht hergebeten.« Er wendet den Blick ab, starrt nun durch das große Erkerfenster auf die Gärten dahinter. Seine einst überlebensgroße Erscheinung ist ausgehöhlt, ebenso wie das Charisma und den Sexappeal, den er früher wie eine Waffe schwang. Was übrig bleibt, trägt den schwachen Geruch von abgestandenem Ammoniak, Verfall in Bleiche gehüllt. Aber wehe dem, der den Mann unterschätzt. Er ist immer noch tödlich. »Du hast dich entschieden, zu kommen. Warum?«
»Ich weiß es nicht.«
»Lügnerin.« Seine Augen verengen sich, und selbst mit den Falten wirkt er noch gefährlich – blassgrau, kalt und trüb wie zertretener Schneematsch. »Du weißt es immer. Du bist viel zu berechnend, um es nicht zu wissen.«
Er hat recht.
Das letzte Mal sah ich meinen Vater einen Tag, bevor er die Papiere für meine Eliminierung unterzeichnete. Vor acht Jahren, in einem fensterlosen Raum in der Lubjanka. Heute, in dieser Pseudo-Tudorstil-Residenz am Arsch der Welt in Nasty, einem treffend benannten Nest in Hertfordshire, wo die Regierung Geheimdienstaltlasten entsorgt, indem sie ihnen die Rollatoren wegnimmt, frage ich mich, ob er versuchen wird, zu vollenden, was ihm damals nicht gelungen ist.
Er dreht seinen Sessel und wendet sich dem kleinen Tisch zu, auf dem die zusammengefaltete Iswestija liegt. Daneben, ein Gegenstand, den er in seiner Hand verschwinden lässt, bevor ich ihn eindeutig erkennen kann.
»Man versorgt uns hier gut«, sagt er beiläufig. »Drei Mahlzeiten. Medizinische Betreuung. Unterhaltung.« Er steht auf und stützt sich auf einen Schrank, dessen Holzfurnier sich an den Ecken schält wie sonnenverbrannte Haut, und nun sehe ich, was er hält.
Einen Brieföffner. Messing. Zwanzig Zentimeter. Scharf genug.
Er fängt das Deckenlicht ein, als er ihn in der Hand dreht, und wirft kleine Lichtmünzen an die trüben Wände.
»Alle pensionierten Offiziere zusammen. Erinnern sich an Kameradschaft von ruhmreicheren Tagen.« Er nickt zum Bett. »Setz dich.«
Ich bleibe stehen. Gewohnheit. Gib ihm niemals die Oberhand, auch wenn sie nur symbolisch ist.
Sein Mund verzieht sich. Nicht ganz ein Lächeln. »Immer noch vorsichtig. Gut. Wenigstens das habe ich dir beigebracht.«
»Du hast mir vieles beigebracht.«
»Ja. Das meiste gegen deinen Willen.«
Draußen zieht der Novemberniesel Schlieren übers Fenster. Die Gärten dahinter sind kahl. Gestutzte Rosen, die auf einen Frühling warten, der vielleicht nie kommen wird. Ein algenverkrustetes Vogelbad. Holzbänke, die in den Rasen hineinrotten. Hier wächst nichts. Alles wartet nur darauf, zu sterben, mit oder ohne Würde.
»Das ist Gefängnis mit besserem Essen.« Er kommt näher, beiläufig, prüfend. »Aber du kennst dich ja aus mit Gefängnissen. Du hast dir dein eigenes gebaut. Ehe. Weingut. So tun, als bist du Französin. Als wird ein neuer Name auslöschen, wer du bist.«
»Das nennt man Weiterziehen.«
»Das nennt man Weglaufen.« Noch ein Schritt. Der Brieföffner fängt das Licht vom Fenster ein. Ein schwaches, wässriges, englisches Licht, das sich nie entscheiden kann, was es sein will. »Vor mir. Vor Moskau. Vor allem, was ich aus dir gemacht habe.«
Mein Gewicht verlagert sich automatisch. Linker Fuß zurück, rechter vor, ausbalanciert. Er bemerkt es und lächelt. Fast stolz.
»Da ist sie ja. Aleksandra. Mein Bastardkind. Zum Töten ausgebildet und jetzt versucht sie, Zivilistin zu spielen.«
»Ich bin fertig mit dem Töten.«
»Niemand ist fertig mit Töten.« Er ist jetzt nah genug, dass sein Geruch stärker wird. Holzig-würziges Rasierwasser, das einen aussichtslosen Kampf gegen Alter und Verfall führt, darunter der metallische Hauch von Medikamenten, säuerlich und scharf. Nah genug, dass ich ihn mit zwei Bewegungen entwaffnen könnte. Er weiß das. Will, dass ich weiß, dass er es weiß. »Es liegt in deinem Blut[FP9.1]. In deiner Ausbildung. In jedem Reflex, den du nicht kannst kontrollieren.«
Der Brieföffner schnellt auf meine Kehle zu. Er testet nicht mehr, sondern greift an, überraschend schnell für sein Alter.
Ich bin nicht mehr da, als die Klinge ankommt. Ich bin links von ihm, sein Handgelenk in meinem Griff. Drehen. Druck auf den Nervenpunkt, der seine Hand krampfhaft öffnet. Der Brieföffner fällt aufs Linoleum, billiger Anstaltsboden, ausgewählt, weil sich Blut und andere Körperflüssigkeiten leicht aufwischen lassen.
Wir stehen wie erstarrt da. Ich halte ihn fest. Sein Atem geht rasselnd, pfeift, wie bei einem beginnenden Emphysem.
»Gut«, sagt er leise. »Sehr gut.«
Ich lasse ihn los und trete zurück. Mein Herz hämmert, Wut steigt in mir auf. »Was zur Hölle war das?«
»Beweis, dass du immer noch meine Tochter bist.« Er hebt den Brieföffner auf, als wäre nichts geschehen, und legt ihn zurück auf den Tisch. Seine Hände sind jetzt ruhiger, als hätte die Gewalt ihm neues Leben eingehaucht. »Du kannst Namen ändern. Länder. Identitäten. Aber wenn jemand angreift, reagierst du. Ohne Nachdenken. Das gehört mir. Das habe ich dir gegeben.«
»Du hast mir Traumata gegeben.«
»Ich habe dir Überleben gegeben.« Er setzt sich wieder, wirkt plötzlich erschöpft, als wäre der kurze Energieschub verpufft und hätte ihn leer zurückgelassen. »Welt ist gewalttätig. So zu tun, als ob sie es nicht ist, wird dich umbringen. Ich habe dich vorbereitet.«
»Du hast mich gefoltert.«
»Ich habe dich ausgebildet. Da ist Unterschied.«
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