Blood Marks: Ein düsterer, übernatürlicher lesbischer Liebesroman (signiertes Taschenbuch)
Blood Marks: Ein düsterer, übernatürlicher lesbischer Liebesroman (signiertes Taschenbuch)
Eine schnell verkaufte sapphische Romanze
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Vor vier Jahrhunderten wurde sie mit einem Blutdurst belegt. Jetzt hungert sie nur noch nach der einen Frau, die diesen Fluch brechen kann.
„Blood Marks“ ist ein fesselnder lesbischer Liebesroman, in dem eine unsterbliche Jägerin (ein schottischer sapphischer Vampir) und ein begabter Künstler entdecken, dass ihre verbotene Leidenschaft der Schlüssel zur Brechung eines uralten Fluchs sein könnte. Der Roman bietet all die übernatürliche Spannung und emotionale Tiefe, die die Leser von den besten lesbischen Liebesgeschichten erwarten.
Heiß, sapphisch und würzig. Eine berauschende Kombination.
⭐⭐⭐⭐⭐. „Es macht süchtig, und ich war völlig verloren in den wundervollen Geschichten über schottische Vampire, alte und neue. Die brillante Fantasie und der meisterhafte Schreibstil der Autorin machen das Happy End noch süßer.“
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Buchspezifikationen:
Buchspezifikationen:
Seiten: 408
ISBN : 9614622000181
Gewicht: 388 g
Abmessungen: 127 x 23 x 203 mm
Beschreibung
Beschreibung
In den Schatten der alten Straßen Edinburghs überlebt die Architektin Greer Morrigan Dubhán seit Jahrhunderten als Baobhan Sith – ein schottischer Vampir, der sich von Blut und Lust ernährt. Als sie der aufstrebenden Künstlerin Freya Solasta begegnet, ist ihre Anziehungskraft sofort spürbar und gefährlich. Sie verwickelt die beiden in eine leidenschaftliche Affäre, die Greers dunkelste Geheimnisse zu enthüllen droht.
Freya besitzt eine seltene Gabe – die Fähigkeit, die übernatürlichen Muster zu erkennen, die alle Wesen verbinden – und entdeckt bald die Wahrheit hinter Greers Unsterblichkeit. Anstatt zu fliehen, wird sie tiefer in Greers Welt des ewigen Hungers und der verbotenen Begierden hineingezogen und bietet sich bereitwillig als Nahrung und Geliebte an.
Doch ihr neu gefundenes Glück zerbricht, als Agnes Lasair, eine rachsüchtige Eifererin, die vor Jahrhunderten durch gerechtes Feuer verwandelt wurde, allen übernatürlichen Wesen den Krieg erklärt. Als in Edinburgh Gewalt ausbricht und uralte Heiligtümer fallen, erkennt Freya, dass die silbernen Markierungen auf Greers Haut kein Fluch sind, sondern eine vergessene Sprache – eine, die den Schlüssel zu ihrer Rettung birgt.
Mit Hilfe von Greers ehemaligem Liebhaber und jetzigem Verbündeten Dior und anderen übernatürlichen Wesen, die ihre wahre Bestimmung erkennen, muss Freya ihre in sich verborgene Kraft entfesseln, bevor Agnes' verderblicher Einfluss alles zerstört, was sie lieben. In einer letzten Konfrontation auf demselben Hügel, auf dem ihre Geschichte vor vier Jahrhunderten begann, werden sie entdecken, dass frei gegebene Liebe die mächtigste Magie überhaupt ist – eine, die nicht nur sie selbst, sondern die ganze Realität verändern kann.
„Blood Marks“ ist eine düstere, sinnliche Geschichte über unsterbliche Leidenschaft, uralte Flüche und die außergewöhnliche Macht, die darin liegt, Liebe statt Angst zu wählen, selbst wenn diese Entscheidung das ultimative Opfer erfordert.
Themen und Tropen
Themen und Tropen
- Verbotene Liebe/vom Unglück verfolgte Liebende
- Vampire
- Alter Fluch
- Von Feinden zu Liebenden
- Familie gefunden
- Rückzahlung
- Schicksalhafte Seelenverbindung
- Dunkle Geheimnisse
- Poly
- Langsames Brennen
- Opfer für die Liebe
Kapitel Eins: Blick ins Buch
Kapitel Eins: Blick ins Buch
Die Galerie pulsierte vor Energie, die Greer Morrigan Dubhán längst zu unterdrücken gelernt hatte. Gelächter hallte von den makellos weißen Wänden wider, untermalt vom Klirren der Champagnergläser und dem extravaganten Gebrauch von Wörtern wie „transzendent“ und „provokativ“. Greer postierte sich in der Nähe des Eingangs, ihre schlanke Gestalt tadellos gekleidet in eine maßgeschneiderte schwarze Hose und eine karmesinrote Seidenbluse. Die ganze Szene war wie der Beginn einer klischeehaften lesbischen Romanze, dachte sie ironisch.
Sie berührte ihr dunkles Haar, das schlicht und elegant hochgesteckt war und mühelose Eleganz ausstrahlte. Es war ihr Markenzeichen – minimalistisch, bewusst und verführerisch.
Sie besuchte solche Veranstaltungen selten. Galerien waren oft zu überfüllt, zu laut, zu protzig und voller aufgeblasener Egos. Doch heute Abend jährte sich die Folter ihrer Verwandlung zum 391. Mal. Seit Hass Liebe in Hunger verwandelt hatte. Das Date lockte sie stets aus ihrer Abgeschiedenheit, als wollte ihr verfluchter Körper seine eigene Entstehung würdigen. Außerdem hatte Thomas, die schöne Seele, die er war, ein Buffet versprochen, und sie hatte eine Schwäche für ein kleines Canapé. Sie nahm einen Schluck Rotwein, dessen Aroma an Brombeere und Eiche erinnerte, während ihr Blick den Raum absuchte, beobachtend, aber nie verweilend.
Bis sie hereinkam.
Greers Blick fiel auf eine Gestalt auf der anderen Seite des Raumes, die zu schimmern schien. Die Frau war zierlich, doch ihre Anwesenheit erfüllte den Raum wie der wohlige Duft frischer Speckrollen – warm, einladend und absolut unwiderstehlich. Ihr Kleid, ein Farbenrausch, der sich von den gedämpften Tönen der Galerie abhob, wirbelte um ihre Knöchel, während sie sich mit der Geschmeidigkeit einer Tänzerin bewegte. Greer erhaschte den Schimmer eines silbernen Anhängers in ihrer Kehle, und ein zarter Duft von Sandelholz und Farbe umwehte sie. Kastanienbraunes Haar, das an Herbstlaub kurz vor dem Fallen erinnerte, wenn auch weniger verwelkt, umrahmte ein Gesicht voller Leidenschaft und spielerischer Neugier, das Greer zum Lächeln brachte.
Ihre geschärften Sinne regten sich. Die Luft wurde dichter und trug etwas Wärmeres, Verlockenderes in sich. Es war nicht nur das Parfüm der Frau – obwohl unbestreitbar berauschend –, sondern ihre Energie, ihre Vitalität. Greers Herz raste, ein seltenes und gefährliches Zeichen.
„Reiß dich zusammen“, murmelte sie, obwohl sie wusste, dass Zurückhaltung heute Abend vielleicht nur noch eine Erinnerung sein würde.
„Redest du mit dir selbst, Greer? Die Party muss echt aufregend sein“, unterbrach sie eine Stimme von links.
Greer drehte sich um und zog eine Augenbraue hoch, als sie den Mann ansah, der sich neben sie geschoben hatte. Thomas, der Galeriebesitzer, bewegte sich mit einer Anmut, die nur ihresgleichen besaß. Sein teurer Anzug strahlte Reichtum aus, und sein perfekt geübtes Lächeln zeugte von jahrhundertealtem, sorgfältig gepflegtem Charme. Wie sie trug er seine Menschlichkeit wie eine wohlgeschneiderte Maske, obwohl sie eine unausgesprochene Vereinbarung hatten, ihre Gemeinsamkeit niemals öffentlich zu zeigen.
„Ich genieße nur die Aussicht“, antwortete Greer kühl. Ihr Blick huschte zurück zu der Frau, die nun ein großes abstraktes Gemälde betrachtete, ohne die prüfende Aufmerksamkeit zu bemerken.
Thomas folgte ihrem Blick zu einem der drei Künstler, deren Werke ausgestellt waren, und sein Lächeln wurde breiter. „Ah, Freya Solasta. Der neue Liebling der Kunstwelt, sagt man. Ganz schön talentiert, nicht wahr?“
„In der Tat talentiert“, murmelte Greer, obwohl ihr Fokus nicht auf der Kunst lag.
Thomas lachte. „Ich würde mir nichts einfallen lassen, Greer. Sie ist viel zu sanft für jemanden wie dich.“
Greer presste die Zähne zusammen. „Und was genau soll das bedeuten?“
„Nur, dass Sie den Ruf haben, ziemlich … intensiv zu sein.“ Er winkte vage mit der Hand.
Greer antwortete nicht. Stattdessen trank sie ihren Wein aus und stellte das leere Glas auf einen Tisch in der Nähe. Ihre Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf Freya. Sie hatte jahrhundertelange Erfahrung in der Kunst der Diskretion, aber heute Abend fühlte sie sich ungewöhnlich leichtsinnig.
Als Freya sich schließlich bewegte, geschah dies mit der Bedächtigkeit einer Tänzerin. Ihr Kleid schwang bei jedem Schritt, während sie sich auf ein anderes Schaustück zubewegte. Greer ertappte sich dabei, wie sie näher heranrückte, gerade so, dass sie nicht zu sehen war, aber dennoch nah genug, um jedes Detail zu genießen: wie Freyas Finger nachdenklich über ihre Lippen strichen, die subtile Rundung ihres Mundes, als sie einem neugierigen potenziellen Käufer die Absicht hinter jedem Stück erklärte.
Erst als Freya vor einem kleineren Gemälde in der Ecke des Raumes stehen blieb, wankte Greers Entschlossenheit. Das Kunstwerk war ein Chaos aus Blau- und Grüntönen, turbulent und doch seltsam beruhigend. Es war ein Beitrag eines anderen Künstlers. Freya legte den Kopf schief, ihr Gesichtsausdruck wurde sanfter, und Greer konnte nicht widerstehen.
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